Wieder einmal habe ich meinen Spamordner durchgeguckt und was lacht mich da an? Eine Werbemail für die Targobank – ja genau die Bank, die Banking einfach machen soll oder so ähnlich. Auf jeden Fall lese ich dort von einem Tagesgeldkonto mit Top-Zinsen „bis zu“ 2,5% und das für die ersten sechs Monate.

Weitere Einschränkung ist noch dass der Maximalbetrag 50.000 Euro ist und dass man ein Konto dazu bekommt, welches ja sogar kostenlos ist, wenn man mindestens 2.500 Euro kontinuierliches Guthaben drauf hat. Naja, ich selber habe ein Konto dort, und ja es ist kostenlos, durch dieses kontinuierliche Guthaben, welches durch ein paar Aktienfonds gewährleistet ist.
Aber diese Aktion ist ja für Neukunden! Da muss ein Neukunde also erst mal ein Konto eröffnen und dann für kontinuierliches Guthaben in Höhe von mindestens 2.500 Euro sorgen, denn sonst ist das Konto so gar nicht mehr kostenlos. Klar ist das auch durch das Tagesgeld möglich – aber für den kleinen Mann wie mich oder die meisten Bundesbürger ist das erstmal gar nicht so einfach. Und dann bekommt man glatte 2,5% für ganze 6 Monate – und was ist mit mir? Nur weil ich kein Neukunde bin, schließt mich das aus? Das ist mir doch mal einen Anruf bei der Hotline der Targobank wert – und das Montag Abend um 22.15 Uhr – ha, die freuen sich bestimmt
Na klar, ist nur für Neukunden – bla bla bla.
Ich denke da macht es die Bank of Scotland in der Tat um einiges besser:

Da muss ich sagen – Hey! Das ist klasse! Neukunden bekommen gar ein paar Euro Startguthaben hinzu.
Desweiteren nur mal weiter zum Vergleichen: Die Targobank bietet Festgelder für 2,6% an, bei der Bank of Scotland reicht die Spanne von 3,0% (1 Jahr Laufzeit) bis 4,5% (5 Jahre Laufzeit) – da stellt sich mir langsam echt die Frage was ich noch bei der Targobank mache???
